Auf einen Blick

Unser Projekt

Was ist DiKomAll?
DiKomAll ist ein Projekt, bei dem es um Mitbestimmung in der Stadt geht. Wir wollen, dass alle Menschen sagen können, was sie in ihrer Stadt wichtig finden. Besonders Menschen mit geistiger Behinderung werden oft nicht gefragt. Das wollen wir ändern.

In unserem Projekt arbeiten Wissenschaftler und Experten zusammen. Einige Experten sind Menschen mit sogenannter geistiger Behinderung. Sie wissen am besten, wo es Hindernisse (Barrieren) in der Stadt gibt. Gemeinsam entwickeln wir Computer-Programme und Apps. Diese Werkzeuge sollen so einfach sein, dass jeder sie benutzen kann. So können alle mitmachen und ihre Stadt besser machen.

Unser Team

Gruppenfoto des DiKomAll Teams

Hier sehen Sie unser Projektteam. Wir sind viele verschiedene Menschen, die zusammenarbeiten.

Wissenschaftler

Menschen von Hochschulen und Universitäten. Sie wissen viel über Stadtplanung, Computer und erarbeiten Antworten auf Forschungsfragen.

Leute aus der Praxis

Menschen, die in der Stadtverwaltung arbeiten oder Apps bauen. Sie helfen dabei, dass die neuen Werkzeuge auch wirklich benutzt werden können.

Co-Forschende

Das sind Menschen mit sogenannter geistiger Behinderung. Sie arbeiten aktiv im Projekt mit. Sie zeigen uns, was sie in der Stadt brauchen.

So arbeiten wir zusammen

In unserem Team ist uns wichtig, dass alle gut zusammenarbeiten können. Wir haben gelernt:

  • Gleiche Rechte: Alle im Team haben die gleichen Rechte.
  • Respekt: Wir nehmen uns gegenseitig ernst und sind freundlich zueinander.
  • Voneinander lernen: Jeder hat andere Stärken. Wir lernen viel voneinander.
  • Unterstützung: Wir helfen uns gegenseitig, wenn jemand Hilfe braucht.
  • Zeit: Wir lassen uns genug Zeit, damit alle alles verstehen können.

Wir haben auch über wichtige Themen nachgedacht, wie zum Beispiel: Kommunikation, digitale Barrieren, Zeit und Assistenz.

Unser E-Book

Unsere Arbeit: Wer macht was?

In unserem Projekt arbeiten viele verschiedene Partner zusammen. Jeder Partner hat eine wichtige Aufgabe. Gemeinsam machen wir die Stadtplanung für alle einfacher.

Hochschule Bochum - Gesundheitswissenschaften
Ziel

Mehr Menschen für die Stadtentwicklung erreichen. Digitale Unterstützung von individueller und Grupenpartizipation

Arbeitsschwerpunkte
  • Projektleitung & Koordination
  • Partizipative Sozialraumanalyse
  • Wissenschaftliche Evaluation
Hochschule Bochum - Geodäsie
Ziel

Verknüpfen digitaler Partozipationsformate mit KomMonitor - Entwicklung von Demonstratoren.

Arbeitsschwerpunkte
  • Entwicklung von KomMonitor
  • Barrierefreie Nutzerschnittstellen
  • Geoinformatik & Datenintegration
Universität Leipzig
Ziel

Befähigung/Voraussetzungen zur (digitalen) Partizipation an kommunalen Planungsprozessen

Arbeitsschwerpunkte
  • Inklusion im Sozialraum
  • Forschungsethik im Kontext Behinderung
  • Leichte Sprache im Arbeitsleben
Universität zu Köln
Ziel

Aufbereitung geovisueller Information für Menschen mit sog. geistiger Behinderung

Arbeitsschwerpunkte
  • Wissenschaftskommunikation
  • Partizipative Aufbereitung von Wissen
  • Barrierearme digitale Formate
Stadt Bochum
Ziel

Inklusive Beteiligung in der Praxis erproben.

Arbeitsschwerpunkte
  • Lärmaktionsplanung
  • Fachplan Gesundheit
  • Kommunale Umsetzung
Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG)
Ziel

Gesunde Stadtentwicklung bundesweit fördern. StadtRaumMonitor barrieresensibel gestalten

Arbeitsschwerpunkte
  • Implementierung StadtRaumMonitor
  • Ergebnis-Verbreitung
  • Öffentlicher Gesundheitsdienst
Wittekindshof
Ziel

Perspektive der Menschen mit sogenannter geistiger Behinderung einbringen.

Arbeitsschwerpunkte
  • Zusammenarbeit mit Co-Forschenden
  • Büro für Leichte Sprache
  • Lebensraumorientierung
Planersocietät
Ziel

Praxistransfer in die Verkehrs- und Stadtplanung.

Arbeitsschwerpunkte
  • Kreative Planungsdialoge
  • Erprobung von Prototypen
  • Kommunikationsmanagement
Co-Forschende
Ziel

Barrieren erkennen und gemeinsam Lösungen auf Augenhöhe entwickeln.

Arbeitsschwerpunkte
  • Experten für Barrieren: Einbringen ihrer Perspektiven
  • Co-Creation-Prozesse in Arbeitsgruppen mit allen Partnern
  • Aktive Begleitung des gesamten Projekts

Glossar: Wichtige Begriffe

Ein Hindernis. Das kann eine Stufe sein oder ein schwieriger Text. Barrieren machen es Menschen schwer, irgendwo mitzumachen.

Deutsches Bundesgesetz zum Schutz vor schädlichen Umwelteinwirkungen (wie Lärm oder Luftverschmutzung).

Regeln (Verordnungen), die genau sagen, wie das Bundes-Immissionsschutz-Gesetz umgesetzt werden muss.

Ein europaweit einheitliches Berechnungsverfahren für Lärm. So kann man Lärm in verschiedenen Ländern besser vergleichen.

Menschen mit sogenannter geistiger Behinderung arbeiten als Experten im Projekt mit. Sie forschen gemeinsam mit den Wissenschaftlern auf Augenhöhe.

Das Benutzen von Computern, Internet und Apps, um Aufgaben einfacher und moderner zu machen.

Eine Richtlinie aus Europa, die vorschreibt, wie Lärm bewertet und bekämpft werden muss.

Ein Plan einer Stadt, um die Gesundheit der Menschen zu fördern. Er hilft der Stadtverwaltung, gesundheitsbezogene Ziele und Projekte festzulegen.

Ein Computerprogramm als "schlaue digitale Landkarte". Sie zeigt nicht nur Straßen, sondern auch Infos wie "Wo wohnen viele Kinder?" oder "Wo ist es laut?". Das Programm hilft, die Stadt besser zu verstehen und zu planen. Dazu bietet es viele Werkzeuge, um Daten zu analysieren und zu darzustellen.

Inklusion bedeutet, dass alle Menschen dabei sein können. Egal, ob sie alt sind, jung, mit oder ohne Behinderung.

Ein spezielles Computer-Programm für Städte. Es hilft dabei, wichtige Daten (Lärm oder Hitze) auf Karten zu zeigen, damit die Stadt besser planen kann. Damit können Planende auch prüfen, wie viele Menschen betroffen sind.

Ein Plan mit konkreten Schritten, um den Lärm in einer Stadt weniger zu machen und ruhige Gebiete zu schützen.

Werte, die die Lärmbelastung zu verschiedenen Zeiten messen:
  • LDEN: Der Gesamtwert über den ganzen Tag (00:00 – 24:00 Uhr).
  • LNight: Der Wert für die Nachtruhe (22:00 – 06:00 Uhr).
  • LDay: Der Wert für den Tag (06:00 – 18:00 Uhr).
  • LEvening: Der Wert für den Abend (18:00 – 22:00 Uhr).

Das Erfassen von Lärmbelastung und das Darstellen auf einer Karte. Das ist die Grundlage für den Lärmaktionsplan.

Ein spezieller Straßenbelag, der den Schall der Autos "schluckt" und es so leiser macht.

Besondere Fenster, die den Lärm von draußen nicht so stark in die Wohnung lassen. Städte fördern oft den Einbau dieser Fenster in lauten Gebieten.

Eine sehr einfache Sprache mit kurzen Sätzen. So können Menschen Informationen besser verstehen, wenn sie Schwierigkeiten beim Lesen haben.

Das bedeutet, Informationen mit einem Ort auf der Karte zu verbinden. Zum Beispiel: "An dieser Kreuzung ist es sehr laut". Der Computer hilft dabei, diese Infos zu ordnen.

Bereiche in der Stadt, in denen es wenig Lärm gibt. Diese Gebiete sollen besonders geschützt werden.

Ein Werkzeug, mit dem Menschen bewerten können, wie lebenswert ihr Wohnort ist. Wichtige Themen sind dabei:
  • Mobilität (wie man von A nach B kommt)
  • Öffentlicher Raum (wie Parks oder Plätze)
  • Versorgung, Arbeit und Wohnen
  • Soziales Miteinander
  • Klimafolgenanpassung (Schutz vor Hitze oder Regen)

Lärm, der von draußen kommt. Zum Beispiel von Autos, Zügen, Flugzeugen oder Fabriken.
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